Der Münchner Parkhausmord – ein fataler Irrtum der bayerischen Justiz?

Selten hat ein Gerichtsurteil für so viel Unfrieden und Aufsehen gesorgt wie das im sogenannten „Münchener Parkhausmord“. Bei der Urteilsverkündung kam es zu regelrechten Tumulten im Gerichtssaal. Der Mordfall ist noch immer umstritten, und namhafte Juristen sind der Auffassung, dass es sich bei dem Urteil um einen Justizirrtum handelt.

Im Mai 2006 wurde die schwerreiche Millionärin Charlotte Böhringer in ihrer Penthousewohnung über ihrem Parkhaus in München mit 24 Schlägen auf den Kopf getötet. Nach einem spektakulären Indizienprozess wurde Bence Toth, der Lieblingsneffe der Ermordeten, zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch bis zum heutigen Tag beteuert er seine Unschuld, während das Gericht von seiner zweifelsfrei erwiesenen Schuld ausgeht.
In seinem Buch „Der Münchner Parkhausmord“ geht Daniel Reinhard fachlich fundiert und detailliert den offenen Fragen nach. Um herauszufinden, wie es zu den konträren Standpunkten kommen konnte, an denen die gegnerischen Parteien bis heute festhalten, hat sich der Autor auf intensive Spurensuche begeben. Er kommt zu dem Schluss, dass auf beiden Seiten Wissen und subjektive Wahrheit kollidieren. Und je mehr sich die Wahrheit dem Zugriff entzieht, desto mehr kommt die Rhetorik als „Waffe“ ins Spiel …
Das Buch ist seit Oktober 2018 als Paperback-Ausgabe und als E-Book im Buchhandel erhältlich.
Mehr Informationen zum Buch (u. a. Leseproben und Bildmaterial) gibt es im Internet unter http://www.parkhausmord-münchen.de

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