Dr. Ulrich Brosa, die HU Marburg und die deutsche Justiz, Anna Kühne 09.03.2007

Dr. Ulrich Brosa, die HU Marburg und die deutsche Justiz, Anna Kühne 09.03.2007
Wenn all diese Sachverhalte der Wahrheit entsprechen, heißt das für mich: Die deutsche Justiz schlägt sich hier auf die Seite von Neonazis. Einer Bürgerrechtsorganisation wird gerichtlich verboten, über einen stadtbekannten Nazi und seine Straftaten zu berichten. In Deutschland im Jahre 2007 – nicht etwa 1937, wie man rein vom Sachverhalt her annehmen könnte, wenn man den Anachronismus Internet mal außer Acht läßt.
Das Hauptverfahren gegen Dr. Ulrich Brosa wegen seiner Veröffentlichung der Morddrohung gegen ihn steht noch aus. Es scheint mir absehbar, daß es auch diesem Mann selbst per Gerichtsurteil verboten werden wird, über Gewaltandrohungen gegen seine Person seitens des Klägers öffentlich zu berichten, während es dem Kläger vermutlich weiterhin freigestellt bleiben wird, ihn mit Gewalt zu bedrohen oder andere Straftaten gegen ihn zu begehen. Dann müßte Dr. Brosa sich z.B. zusammenschlagen lassen und dürfte es hinterher nicht öffentlich bekannt machen.
Danke, liebe Polizei! Danke, liebe Justiz!
Dass im Landkreis Marburg-Biedenkopf eine Menge nicht stimmt, war spätestens 1998 klar. Als ich darauf hinwies, dass die Behörden, besonders Justiz und Polizei, die Hauptschuld daran tragen, wurde ich mit fingierten Strafverfahren überzogen, hier ein Beispiel. Und als die Amtsträger damit keinen Erfolg hatten, ließen sie den Mob auf mich los. Die folgende Liste gibt nur einen kleinen Teil der Randale und tätlichen Angriffe wieder. Bis Anfang 2003 waren 28 bei der Polizei registriert, ohne dass auch nur eine einzige Verurteilung stattgefunden hätte.

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