Fall Mansour: Risikoevaluationstests, Justizwillkür in der Schweiz wie in Deutschland, 29.12.2016

Zusammenfassung: WAS, WENN FORENSIKER IRREN?

Wie unser Leben durch eine willkürliche Fehlentscheidung zur Hölle wurde:
am 11.Dez. 2009 meldete sich mein Mann auf einen Anruf der Polizei ahnungslos beim Polizeiposten – seither ist er ununterbrochen bis heute inhaftiert. Seit mehr als 2 Jahren sehen wir uns 1h pro Woche in einem Gefängnis, 5 km von unserem gemeinsamen Zuhause entfernt.


Mein Mann wurde –ohne Vorfälle- beschuldigt, eine „potentielle Gefahr“ für mich als Ehefrau zu sein. Wir lebten damals bereits 4 1/2 Jahre zusammen, ich fühlte mich noch niemals von meinem Mann bedroht oder falsch behandelt. Im Gegenteil führten wir eine sehr vertraute Beziehung, hatten drei Jahre gemeinsam gegen etliche Probleme gekämpft, standen damals am langersehnten Neubeginn eines normalen Lebens…

Alles geschah ausschliesslich aufgrund des standartisierenden Kreuzchentests „Fotres“, faktisch-falschen Berichten sowie Machtmissbrauchs des PPD Zürichs…

Seither –mittlerweile 27 Monate!- kämpfe ich alleine gegen diesen willkürlichen, krassen Fehlentscheid, den niemand aus unserem Umfeld nachvollziehen, ja, glauben kann. Das, was ich mit den Verantwortlichen in dieser Zeit erlebt habe, würde jeden normalen Menschen schockieren. So etwas hält man in der Schweiz nicht für möglich. Täglich erwache ich im Unglauben daran, dass dieser Irrsinn, Wahnsinn, dieses Unmenschliche tatsächlich Realität ist. In all dem kann ich nur einen Sinn sehen: dass ich diese versteckten Verbrechen an der Psyche von Menschen in Kliniken und Gefängnissen als direkt betroffene Schweizerin an die Öffentlichkeit bringe, damit sich baldmöglichst etwas daran verändert.

Meinem Mann wird nicht einmal ein Anwalt gestellt, obwohl er keinerlei Vermögen hat. Bisher bezahlte ich deshalb privat 30’000.- Anwaltskosten, bisher ohne Erfolg, da unser erster Anwalt aus Unwissenheit einen mehr als verheerenden Fehler machte und uns von einem Rekurs direkt zu Beginn der Haft ABRIET!

Alle bisherigen Entlassungsgesuche wurden mit absurdesten Begründungen abgelehnt und immer von Beamten, die uns noch nie gesehen haben, unsere REALE Situation nicht kennen…

Selbst heute, nachdem mein Mann seit zwei Jahren eine Mitwirkung zur sogenannten „Therapie“ strikte verweigert, ich ebenso keinerlei Grund dazu sehe, findet der JUV der Stadt Zürich es immernoch nicht nötig, alles im Gesamten neu zu überprüfen! Stattdessen droht man nun noch mit Zwangsmedikation um eine „gewisse Zugänglichkeit“ zu erwirken…!

Immerhin hat diese offensichtliche Unverhältnismässigkeit dazu geführt, dass ein mutiger Journalist Interesse zeigte und einen Artikel über uns schrieb („Gefangene Liebe“ der Sonntag 18.Dez.2011).

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