Zwangsräumung wegen vorgeschobenen Eigenbedarfs und das gestörte Verhältnis zur Demokratie des Vorgesetzten, 17.05.2017

Offener Brief zum Vorgehen gegen Herrn (Kalle) Karl-Heinz Gerigk
Gestörtes Verhältnis zur Demokratie, 17.05.2017

Das Verhältnis sei gestört. Sein politisches Engagement und sein Auftreten in den Kölner Medien sei mit seiner Arbeit nicht vereinbar.
Eine dauerhafte Versetzung in ein anderes Amt solle geprüft werden – keine Frage: Kölns bekanntester Mieter und Mitarbeiter des Kölner Wohnungsamtes hat mächtig Ärger mit seinem Chef.
Karl-Heinz Gerigk droht wieder die ‚Zwangsräumung‘. Dieses Mal aus seinem Büro…
Kalle setzt sich jetzt auch politisch für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Stadt ein. Seinem Chef ist genau das ein Dorn im Auge. EXPRESS wurde anonym ein Antrag zugeschickt, in dem Kalles Vorgesetzter schwere Vorwürfe gegen ihn erhebt und um die Versetzung seines Angestellten in ein anderes Amt bittet.“ So ist am 12.05.2017 im EXPRESS zu lesen.
Die NRhZ veröffentlicht einen Offenen Brief gegen das undemokratische Ansinnen.

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, dem EXPRESS vom 12.05.2017 konnte man entnehmen, das der Amtsleiter des Amtes 56, Herrn (Kalle) Karl-Heinz Gerigk zwangsversetzen will. Da werden politische Aktivitäten und das Recht, als Kandidat für den NRW-Landtag anzutreten, zum Vorwurf gemacht. Dies geht soweit, das sogar ein Dossier über Herrn Gerigk vom Amtsleiter erstellt wurde.

Wie Politik, Makler und Gericht einen Kölner Mieter in die Verzweiflung treiben, Solidaritätskundgebung – „Alle für Kalle“, 27.11.2013

Im Kölner Agnesviertel sorgt jetzt der Fall von Kalle G. für Schlagzeilen. Dieser soll nach 30 Jahren sein Umfeld, sein Viertel und seine Wohnung verlieren, nachdem diese unter obskuren Umständen verkauft wurde.
Eine mehr schlecht als recht als Eigenbedarf getarnte Immobilienspekulation bescherte ihm die Kündigung. Die miesen Machenschaften, die dazu führten, dass er akut vor der Räumung – also dem Nichts – steht, sind auf der Webseite http://zwangsraeumung-verhindern.de/ umfänglich dokumentiert. Am 22. November fanden sich auf dem Platz vor der Agneskirche rund 50 Sympathisanten ein, um nach dem Internet-Aufruf „Alle für Kalle – Zwangsräumung gemeinsam verhindern!“ ihre Solidarität mit Kalle G. zu demonstrieren. Zuvor hatte nämlich das Gericht gegen den Mieter und für den neuen Eigentümer entschieden. Nun droht ihm ab dem 16. Dezember 2013 die Zwangsräumung.

Quelle: http://zwangsraeumung-verhindern.de/ Die Teilnehmer der Kundgebung informierten die Anwohner über den Fall und empörten sich über die immer katastropha- lere Situation von Mietern im zentralen Köln die nicht zuletzt auch der Unterstützung mancher Richter geschuldet ist. Der neue Eigentümer, Marco Hauschild, hat Kalle zwar wegen „Eigenbedarf“ gekündigt. Doch dieser „neue Eigentümer“ ist Immobilien-makler und hat die Wohnung schon mindestens einmal öffentlich zum Kauf angeboten, obwohl er doch Eigenbedarf geltend macht.

 

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