Bedeutende Versteher des Islam (5): Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer und Richter Carsten Krumm mit hoher Strafe für Koran auf Klopapierrolle, 25.02.2006

Bedeutende Versteher des Islam (5): Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer und Richter Carsten Krumm von Walter Schmidt

Die größte israelische Tageszeitung „Yedioth Ahronoth“ hat jüngst, nach
der Initiative der Mullahs in Teheran, einen eigenen Karikaturenwettbewerb ausgeschrieben. Motto: „Wir werden zeigen, daß wir selbst die schärfsten antijüdischen Cartoons aller Zeiten machen können!“

Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer und Richter Carsten Krumm vom Amtsgericht Lüdinghausen scheinen demgegenüber offensichtlich keinen Spaß zu verstehen. Anders ist es kaum zu erklären, daß sie einen 61jährigen Frührentner angeklagt und zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie 300 Stunden Sozialarbeit verurteilt haben, nur weil dieser einzelne Blätter Toilettenpapier mit dem Stempel „Koran, der heilige Qur´än“ versehen an Moscheen, Fernsehsender und Nachrichtenmagazine versandt und diese zum Kauf angeboten hatte. In einem beigefügten Schreiben hatte er den Koran als „Kochbuch für Terroristen“ bezeichnet. Mit dem Erlös des verkauften Toilettennpapiers wollte er eine „Gedenkstätte für alle Opfer des islamischen Terrors“ errichten.

Anlaß für die Aktion war offenbar der Mord an dem niederländischen
Künstler Theo van Gogh, mit dem der Verurteilte weitläufig verwandt ist.

Oberstaatsanwalt Schweer und Richter Krumm waren der Ansicht, der
Angeklagte habe bewußt eine andere Religion beschimpft und damit
entsprechende Reaktionen provozieren wollen. Daher handele es sich nicht um eine Auseinandersetzung mit den Mitteln künstlerischer Freiheit, sondern um reine Schmähkritik.

„Wenn man an die Presse weitergibt, was man da vor sich hin stempelt,
kann das ein richtiger Orkan werden!“ so Richter Krumm. Damit sei der
öffentliche Friede gestört!

Liebe deutsche Richter und Staatsanwälte aus der westfälischen Provinz!

Wo bleibt eigentlich ihre Empörung darüber, daß z.B. Menschen wie Theo
van Gogh in den Niederlanden auf offener Straße heimtückisch ermordet
werden, und darüber, daß dieser Mord unter Hinweis auf eine angeblich
menschenfreundliche Religion geschah? Zugegebenermaßen:
Das war keine „Schmähkritik“, das war „eine andere Farbe“!

Und warum, lieber Herr Krumm, meinen Sie eigentlich, die deutsche
Öffentlichkeit bereits „präventiv“ vor einem „Orkan“ der islamistischen „Entrüstung“ warnen zu müssen, wenn Sie die Gefahr einer Weitergabe der künstlerisch verzierten Klopapierrollen an die Medien als eine -Art „Menetekel“ an die Wand malen? Finden Sie etwa die sog. „Mohammed-Karikaturen“ schlimmer als die dagegen inszenierten Proteste von Leuten, die diese Karikaturen nicht einmal selbst gesehen haben? Gibt es sie etwa nicht, die Opfer des islamistischen Terrors von Theo van Gogh über London, Madrid, Ankara, Djerba bis zu den 3ooo Opfern des 11. September 2001 in New York?

Ich finde, anstatt eine hierzulande offenbar sehr beliebte
„Täter-Opfer-Umkehr“ zu betreiben und einen Frührentner, der offenbar
durchaus Sinn für Humor hat, aus Angst vor dem Mob der Straße zu einer dermaßen unverhältnismäßigen Strafe zu verdonnern, sollten sie sich lieber mal ein Buch mit jüdischen Witzen zulegen. Dort könnten Sie dann u.U. auch
folgenden Dialog finden:

„Jankel zu Moische: ‚Ich hab‘ gehört, morgen kommt der Messias!‘
Moische zu Jankel: ‚Na und! Was soll’s? Wir haben die Pogrome überlebt,
wir haben den Holocaust überlebt, wir werden auch das überleben!“

Womit einmal mehr bewiesen wäre, daß die israelische Tageszeitung
„Yedioth Ahronoth“ recht hat, wenn sie den jüdischen Humor für den schärften der Welt hält. Denn was ist dagegen schon eine „Klopapierrolle“?

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