Reichsführer-SS Heinrich Himmler und sein Hexenarchiv "wenn Gott nicht existiert"

Reichsführer-SS Heinrich Himmler und sein Hexenarchiv „wenn Gott nicht existiert“
In der Zeit des Nationalsozialismus erteilte der Reichsführer Heinrich Himmler den Auftrag zur Hexenforschung. Er glaubte an Reinkarnation und war offen für okkulte Phänomene. Akte aus dem Hexenarchiv der Nazis beinhalteten Karteiblätter mit Namen, Adresse, Anklagegrund, Foltermethode und Todesurteil verschiedenster Frauen aus der vergangenen Zeit, die als Hexe den Tod fanden.
Der Kern der „Schwarzen-SS“ verstand sich als sprituell-politischer Orden. Allerdings hatten, wie bei Jesuiten und Logen auch, nur die „oberen Ränge“ in ihrer Hierarchie Zungang zu diesem speziellen Teil der „NS-Philosophie“.

„Ein Ergebnis immerhin hatte der von Himmler entfesselte Hexen-Hokuspokus erbracht – mit ‚diebischer Freude‘ meldete Reinhard Heydrich seinem Chef am 9. Januar 1939, dass in der Ahnengalerie des Reichsführers SS wohl tatsächlich eine Hexe auftauche: Margareth Himbler aus Markelsheim, verbrannt am 4. April 1629.“ Hans Michael Kloth in DER SPIEGEL 2 / 2000 / 43

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