Unrechtsrepublik Deutschland: So kuscht die Justiz vor der Russen-Mafia, 29.11.2011

Unrechtsrepublik Deutschland: So kuscht die Justiz vor der Russen-Mafia

Ein 13 Jahre altes Mädchen wurde von russischen Staatsbürgern mehrere Stunden lang vergewaltigt. Das Opfer bekommt von der zuständigen Staatsanwaltschaft nicht einmal eine Eingangsbestätigung für die Strafanzeige.

Am 26. Oktober 2010 erstattete ein Uelzener Rechtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft im Auftrag einer Mandantin eine Strafanzeige.
Das Opfer, die Anzeigeerstatterin (AE) Gabi D., wohnte früher in Ostdeutschland. In der Strafanzeige heißt es: »Die AE ist als 13jährige von zahlreichen russischen Soldaten an einem einzigen Nachmittag bis spät in die Nacht (deutlich mehr als zehn Täter) vergewaltigt worden.
Zu DDR-Zeiten war ein derartiges Verbrechen nicht publikationsträchtig. Die Volkspolizei hat keine Anzeige aufgenommen. Im Endergebnis ist einigen der russischen Soldaten geraten worden, den Eltern unserer Mandantin Geld zu zahlen.« In der Strafanzeige heißt es weiter, die Eltern des Opfers hätten damals 50.000 Ost-Mark als Schweigegeld von russischen Soldaten erhalten.
Die Familie des Opfers hielt sich an alle getroffenen Vereinbarungen, sprach – wie mit den russischen Stellen vereinbart – nie über das schreckliche Erlebnis. Doch dann fiel die Mauer. Die russische Armee zog aus der früheren DDR ab. Für Gabi D. begann nun ein neues Kapitel.
Das Vergewaltigungsopfer erlebt seither ein neues grauenvolles Martyrium. Alle Fakten und Belege liegen der Staatsanwaltschaft seit dem 26. Oktober 2010 (also seit mehr als einem Jahr!) ebenso vor wie die Rufnummern des Mobilfunkanschlusses, von dem aus Gabi D. von den Russen zu Geldzahlungen erpresst wird.
Die Staatsanwaltschaft unternimmt – nichts. Sie antwortet weder dem Anwalt, noch dem Opfer – und schon gar nicht auf Presseanfragen zum Fall der Russen-Mafia. Lesen Sie eine unglaubliche Geschichte – und warum wir den Generalstaatsanwalt eingeschaltet haben. Denn das Opfer wird von der offenkundig furchtsamen Justiz einfach im Stich gelassen. Auch die großen Medien hatten Angst davor, den Fall aufzugreifen.

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