Unschuldig verurteilt! – Aus der Chronik der Justizmorde von Herrmann Mostar, 1966

Frankfurt, Ullstein 1966., 1966. Paperback, 188 S. UB 344.; Gerhart Herrmann Mostar, eigentlich Gerhart Herrmann, häufig auch Gerhart Hermann Mostar oder Hermann Mostar (* 1901 in Gerbitz bei Bernburg; † 1973 in München), deutscher Schriftsteller, der als Lyriker und Feuilletonist, zeitweise auch als Erzähler, Dramatiker und Kabarettist bekannt war.
Berühmt wurde er als kritischer Gerichtsreporter.
Bei Radio Stuttgart liefen regelmäßige Sendungen, in denen er als Gerichtsreporter auftrat, die auch von anderen Sendern übernommen wurden. Mostars generell kritische Haltung den Gerichten gegenüber beschwor Skandale herauf, aufgrund derer sich schließlich sogar der Bundestag mit dem Verhältnis von Presse und Gericht beschäftigen musste.
Seine brisanteste diesbezügliche Veröffentlichung war jedoch „Unschuldig verurteilt“ (1956), in der dreizehn Justizmorde letztlich auf die formal-juristische Rechtsprechung per se zurückgeführt wurden.; Inh.: Einleitung oder Warum gibt es Justizmorde?/ Der Fall Lesurques/ Der Fall Berger/ Der Fall Eldagsen/ Der Fall Ziethen/ Der Fall Bonmartini/ Der Fall Bratuscha/ Der Fall Bernwieser/ Der Fall de Jong/ Der Fall Plank/ Der Fall Deutelmoser/ Der Fall Jakubowski/ Der Fall Schlitt/ Der Fall Lang.

Teilen auf:
Dieser Beitrag wurde unter Alle Artikel, Bücher, Unschuldig im Gefängnis veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.