Abzockmasche, die nicht tod zu kriegen ist: Aquapol Bautrocknung. Wie sich Bürger durch (angedrohte) Anwaltsschreiben einschüchtern lassen, 18.11.2013

httpv://www.youtube.com/watch?v=axTbVlSgEAE&hd=1
ZDF Wiso 09.2007 und 18.11.2013
Feuchte Wände können den Hausherrn ruinieren. Abhilfe schaffen Trocknungssysteme. Ein vollmundig beworbenes Produkt namens Aquapol soll genau das leisten. Doch funktioniert das auch? WISO ermittelt!

Eine Firma verspricht feuchtes Mauerwerk mit einem pseudophysikalischen Wundergerät zu trocknen. Das Ding soll unsichbare Raumenergie nutzen. Eine Art elektromagnetisches Feld würde vorhandene Feuchtigkeit ins Erdreich drücken.

Diese verkaufen diese Wundergeräte immer noch mit ihren vollmundigen Werbeversprechen berichtet mir der Anrufer. 5 Jahre hat er darauf gewartet, dass endlich seine Wände trocknen.

Allein 5000 Geräte wollen sie schon in Deutschland verkauft haben, knapp 50000 insgesamt. …Angebote von Aquapol und anderen ähnlichen Firmen wirken da wie ein Schnäppchen. Trotzdem waren es gut 11000 EUR bei Herrn Reisinger, vermeintlich Risikolos dank Geld zurück Garantie.
Innerhalb von 4 Jahren sollten die Mauern trocknen. Aquapol nutze dazu die Urenergie des Universums. Doch heute sind seine Wände immer noch feucht. Trotz Geld zurück Garantie hat er sein Geld zunächst nicht zurückerhalten. Der Grund: Die Firma behauptet die baubegleitenden Massnahmen seien Fehlerhaft durchgeführt worden.
Die zusätzlichen Arbeiten wie das erneuern des Putzes hatte Reisinger zusätzlich machen müssen auf eigene Kosten.
Herbert Reisinger hatte dann gegen Aquapol geklagt. Der Gutachter stellte fest, dass das Wundergerät total versagt habe und richtige Mauertrocknungssystem funktionierten unabhängig von baubegleitenden Massnahmen.
Daraufhin zahlt Aquapol plötzlich. Reisinger kann die Klage zurücknehmen. Mit Gerichts- und Gutachterkosten musste Aquapol gut 40000 EUR an ihn zahlen.
Fast 6 Jahre hat Reisinger für sein Recht gekämpft.

Auch andere Aquapolkunden schreiben, dass sie unzufrieden sind mit dem System. Hier ein anderer Fall aus Kassel. Die Familie müsse noch heute einen Luftentfeuchter aufstellen, weil die Kellerwände so feucht sind und das trotz des Einsatzes von Aquapol.

Aquapol hat sich per Einschreiben bei der Familie gemeldet. Falschaussagen sollten ausgeräumt werden bevor man mit Dritten darüber spreche und der Aquapol-Anwalt erhalte das Schreiben in Kopie.
…Aber da gibt es noch einen Kunden aus Österreich. Auch er soll angeblich Fehler bei den baubegleitenden Massnahmen gemacht haben. Ihm hat Aquapol sogar rechtliche Schritte angedroht von daher will er lieber nicht mehr mit Wiso reden.

Fraunhofer-Institut:
Es handelt sich bei den Nachweisen von Aquapol um pseudowissenschaftliche Erklärungen.

Also theoretisch funktioniert es nicht und praktisch auch nicht. …

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http://www.aquapol-unzufriedene.at

Aquapol: https://www.psiram.com/ge/index.php/Aquapol

Nicht erfolgreiches Unterlassungsverfahren von Aquapol gegen aquapol-unzufriedene.at: OGH Österreich 17 Ob 2/09g

Erfolgreiche Unterlassungsverfahren gegen das Unternehmen Aquapol aufgrund unlauterer Werbung:
Landgericht München I, 23.10.2008 ; OLG München?
LG Dessau-Rosslau 3O74/08, 19.11.2008
Landgericht Bayreuth 13 KH O 33/09, 15.05.2009
Landgericht Frankfurt (Oder), 05.06.2009 ; OLG Brandenburg 11 O 48/09, 23.02.2010
Landgericht Darmstadt 16 O 396/09, 07.07.2009
LG Kleve; OLG Düsseldorf I-20 U 20/09, 07.07.2009
LG Ansbach 5 HK O 1/09
LG Lüneburg 7 O 23/09, 26.03.2009
OLG Naumburg 10 U 56/08, 29.05.2009
Landgericht Bamberg ; OLG Bamberg 3 U 126/09, 29.10.2009
LG Aschaffenburg 1 HK O 64/09, 20.05.2010
Landgericht Cottbus 11O48/09 23.02.2010
LG Augsburg 1 HK O 5008/09, 25.02.2010
LG Traunstein 1 HK O 1375/09, 21.04.2010
LG Dresden 44 HK O 224/08, 10.12.2010
Landgericht Frankfurt am Main 6U195/10, 26.09.2013 ; OLG Frankfurt 6 U 195/10 26.09.2013
LG Hannover ; OLG Celle 13 U 119/13, 19.12.2013

Mauerwerkstrocknung mit Magnetokinese: Verbrauchertäuschung! Wilhelm Mohorn will das OLG-Frankfurt veräppeln, 28.01.2014:
https://blog.psiram.com/2014/01/mauerwerkstrocknung-mit-magnetokinese-verbrauchertaeuschung/

Im Mauerwerk gibt es normalerweise keine aufsteigende Feuchte, weil die Fugen grobporiger sind und daher als kapillarbrechende Schicht funktionieren:
mauerfeuchte

httpv://www.youtube.com/watch?v=FXMr_Hew2JU

 

Feuchte Mauern – Aquapol verspricht Abhilfe, RA Bohle Blog
Es handelt sich bei dem „Gerät“ um eine Plastikkugel (Materialwert ca. 30 Euro), in der zwei Platinen ohne irgendwelche Anschlüsse liegen – der restliche Inhalt besteht auf Luft. Anschlüssen, Energieversorgung oder irgendetwas greifbar Technisches sucht man vergebens – wohlgemerkt, bei einem Verkaufspreis von mehreren tausend Euro!
In verschiedenen Verfahren bin ich insoweit natürlich auch mit Aquapol und deren Bevollmächtigten „aneinandergeraten“, wobei ich dann immer anbiete:
„Wir setzen ihr Büro/Wohnhaus unter Wasser, durchfeuchten alle Mauern und setzen dann das Gerät von Aquapol zur Trocknung ein.“
Sie werden sicherlich schon erraten, dass keiner sich auf so etwas einlassen will. Vermutlich sind sie eben nicht so leichtgläubig und verzweifelt wie einige Hausbesitzer.
Ein Rücktritt vom Vertrag ist aber rechtlich dann möglich, wenn der Sache eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt, wobei jedes Gericht, welches die physikalischen Denkgesetze einer Oberstufe beherrscht, dann auch ohne Sachverständigengutachten zu dem Schluss kommen muss, dass die Geräte eben nicht funktionieren können: Wo soll das Wasser bleiben? Wie kann eine Platine ohne Stromversorgung arbeiten?
Diese Physikkenntnisse hatte zuletzt eine Amtsrichterin nicht und tatsächlich ein Gutachten über die Wirkungsweise des „Gerätes“ eingeholt. Das Gutachten des Sachverständigen ist für Aquapol nachvollziehbar vernichtend ausgefallen:
„Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass das Gerät funktioniert.“
Daraufhin hat dann das Amtsgericht festgestellt, dass dem Gerät die vereinbarte Beschaffenheit (Möglichkeit einer Entfeuchtung) fehlt, so dass Aquapol auch dort zur Rückzahlung verurteilt worden ist! Fazit: Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen. …

Aquapol Wunderkugel geöffnet! 27.11.2009
Seit Jahren bin ich verwundert über den scheinbaren Verkaufserfolg der Zauberkugeln von Aquapol und Wigopol, und wie die sonstigen Anbieter der „elektrodenlosen Umkehrosmose“ heißen mögen. Wie habe ich mich gefreut dass endlich Gerichtsurteile gegen diese Firmen erteilt wurden, Werbung ala „für die Entfeuchtung geeignet“ dürfen nicht mehr getätigt werden. Noch besser das Video vom „Wiso-Detektiv“!!!! (Danke dafür!)
Und noch größer mein Glück als ich heute in einem erdfeuchten Keller zu einem Schimmelbefall gerufen wurde. Und die Dame nach einer einige-tausend-Euro-Investition die Unwirksamkeit der Aquapol-Kugel auch festgestellt hat. Sie hat mir die Kugel kurzerhand geschenkt. Ich werde diese öffnen und über den Inhalt informieren.

Technisches Büro für Elektrotechnik, Dipl. Ing. Günther Stoiser, Gutachten, WIGOPOL® ME/EL 80
Erstellunge eines Gutachtens über die Wirksamkeit des Produktes WIGOPOL® ME/EL 80 Ser. Nr.: 7213/W bezüglich Trockenlegung von feuchten Mauern.
5.4 Sicherheitstechnische Mängel
Bei der Begutachtung des Gerätes sind mir zwei sich erheitstechnische Mängel aufgefallen: Sicherung: Die Eingangssicherung ist weit überdimensioniert. Die vom Hersteller des Transformators geforderte Absicherung der Sekundärs eite mit 2 x 0,25AT ist nicht vorhanden!
Die Verdrahtung zur Antenne kann sich im Fehlerfall lösen und auf die Primärseite (230V) wandern, was berührbare leitfähige Teile auf der Sekundärseite auf ein gefährliches Spannungspotential hebt!
6 Zusammenfassung der Ergebnisse Bezogen auf die Aufgabenstellung Erstellung eines Gutachtens über die Wirksamkeit des Produktes WIGOPOL® ME/EL 80 Ser. Nr.: 7213/W bezüglich Trockenlegung von feuchten Mauern kann zusammenfassend festgestellt werden:
Die zitierte wissenschaftliche Studie von G. Scherpke, U. Schneider [2] sagt eindeutig, dass die elektroosmotischen Verfahren zur Mauerwerkstrockenlegung bestenfalls geringfügige und in der Praxis kaum merkbare Effekte in der Umgebung der maximalen kapillaren Steighöhe zeigen!
Wenn man bedenkt, dass diese Ergebnisse bei elektrischen Feldstärken im Bereich 100 – 200V/m erzielt wurden und das Produktes WIGOPOL® ME/EL 80 bestenfalls nur Feldstärken im Bereich << 1V/m erreicht, ist es aus meiner Sicht denkunmöglich dass das Produkt WIGOPOL® ME/EL 80 in der Lage ist eine kontinuierliche, effiziente Feuchtereduktion im Mauerwerk zu erzielen.

Aquapol Science-Fiction im Keller, Beobachter:
„Die gravomagnetische Energie wurde noch nie in einem wissenschaftlichen Versuch nachgewiesen», schreibt der Physiker Kolja Prothmann vom Max-Planck-Institut: «Die einzige mir bekannte Referenz bezieht sich auf die Science-Fiction-Serie ‹Mondbasis Alpha 1› aus dem Jahr 1977.“

Wissenschaftliche Stellungnahme zu der behaupteten Wirkungsweise des Aquapol-Gerätes, PD Dr. rer. nat. Klaus Keck
Mohorns Behauptungen sind esoterisch – sie haben keinen realen Hintergrund. Mohorn behauptet aber, dass seine Energien, Kräfte oder was auch immer, Auswirkungen auf die Materie der realen Welt haben. An diesen Schnittstellen zwischen esoterischer und realer Welt, müssen die Behauptungen Mohorns überprüfbar sein. Sobald beispielsweise die nicht näher gekennzeichneten gravomagnetsichen Wellen eine Veränderung in den Drahtspulen des Aquapol-Gerätes hervorrufen, müsste man in diesen Spulen elektrische Ströme messen können.
Aus den vielen unsinnigen Behauptungen Mohorns greife ich hier nur einige Beispiele heraus, die diese Schnittstellen betreffen: …
Sollte Herr Mohorn der Ansicht sein, dass meine Stellungnahme dem Aquapol-Gerät nicht gerecht wird, fordere ich ihn auf, seine angeblichen Messungen zu veröffentlichen und zwar in einer Form, die es ermögllcht, seine Behauptungen nachzuprüfen.
Zitat aus einer Leserzuschrift im „Der Standard“ (Wien)  >>
Die „Wissenschaftlichkeit“ der Scharlatane ist es, Begriffe aus den jeweiligen echten Naturwissenschaften zu entlehnen, umzuformen um dann mit diesen verfälschten Begriffen den Adepten zu erklären, dass sie alles besser verstünden als die versponnenen weltfremden Gelehrten .

Aquapol im Audimax? Studenten entdecken die “Freie Energie”
Das führt uns zur Frage nach dem eigentlichen Zweck der im Audimax geplanten Veranstaltung. Der besteht vermutlich im Marketing für die
Produkte der Firma Aquapol, deren Geschäftsführer Wilhelm Mohorn Vorsitzender der ÖVR und Vortragender der Veranstaltung ist. Daneben ist Mohorn auch bekennender Scientologe sowie aktiver Werber für und Förderer von Scientology, was aber einen Ex-Wissenschaftsminister und Ex-Vizekanzler nicht daran hinderte, ihm irgendeine Urkunde zu überreichen:…
Die Aquapol-Geräte sollen der stromlosen und staubfreien Mauertrockenlegung dienen, sind in der
Branche als wirkungslose “Zauberkästchen” bekannt und verkaufen sich trotzdem seit Jahren. So sieht Aquapol-HighTech von innen aus:…

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Wie der Aquapolglaube von Verkäufern verkündet wird:

Hier eine E-Mail aus dem Aquapol-Lager eines Aquapol-Verkäufers vom 18.08.07.
Ich kommeniere den Text nicht – er spricht für sich selbst.
Herr Lange ist Vertreter für das Aquapol-Gerät , siehe: >>  >>  und >>

Sehr geehrter Dr.Keck,
mit Interesse und einem Kopfschütteln habe ich Ihre Veröffentlichung im Internet über das AQUAPOL Mauertrockenlegungssystem gelesen.
Sie schreiben hier über ein System, das seit über 22 Jahren erfolgreich am Markt ist, und mit mittlerweile über 36.000  europaweit installierten Systemen, wahrlich nicht mehr zu  einen neuen System gehört.
Dabei hat es tausendfach den Nachweis (nach der anerkannten DARR-Methode) erbracht, das es funktioniert.
Funktioniert heißt hier, das es Gebäude trocken gelegt hat, und trocken hält.
Was bezwecken Sie eigentlich mit dieser Veröffentlichung ? Von wem werden Sie geschmiert ?
Wenn Sie einen solchen Beitrag veröffentlichen, sollten Sie vorher Ihre Hausaufgaben machen. Die Welt dreht sich nämlich immer weiter. (siehe: www.ESA/SPEZIALS/GSP/SEMO/L60VGJE 0.html). Wir leben mittlerweile im Jahr 2007 !
Nur als Hinweis, falls Sie irgendwann stehen geblieben sind.
Google ich mal unter Ihrem Namen, muß ich feststellen, daß Sie zu den Zeitgenossen gehören, die gegen alles sind, was sie, wahrscheinlich auch aufgrund Ihres Alters, nicht mehr verstehen wollen (oder können ??).
Trotzdem Sie ja gegen alles Alternative und Neue sind, möchte ich Sie trotzdem einladen, eine von Ihnen zu bestimmende Anzahl von Objekten zu besuchen, die mit AQUAPOL trocken gelegt und trocken gehalten werden.
Eine betreffende Liste läßt sich über AQUAPOL sicher beschaffen.
Denn AQUAPOL kann beweisen, daß das AQUAPOL System funktioniert. Ob man die Wirkweise verstehen will, oder nicht.
Aber dazu werden Sie wahrscheinlich nicht den Mut haben. Denn es würde garantiert Ihr Weltbild erschüttern, das es Sachen gibt (auf diesem Planeten), die funktionieren, obwohl sie wissenschaftlich nicht zu erklären sind.
Nur die verbale (und dummerweise auch schriftiche (fürs Gericht !)) Behauptung, das es nicht funktionieren kann, befördert einen auf sehr dünnes Eis. (siehe Link: www.sucheanwalt.org/anwalt/artikel110.html).
Auch Sie (und Ihre Hintermänner) werden es nicht schaffen, das AQUAPOL System aufzuhalten,
DENN ES FUNKTIONIERT DOCH !!!!
In Erwartung Ihrer Antwort
Verbleibe ichUwe Lange, Am Hauch 4, 59969 Bromskirchen
http://www.xy44.de/aquapol/lange.html
http://home.arcor.de/aquapol/Mitarbeiter.htm

Liste von Verkäufern auf der Internetseite, die den Scientologen-Aquapolhokuspokus gutgläubigen Menschen andrehen:
Uwe Lange, Am Hauch 4, 59969 Bromskirchen (Frankenberg/Eder)
Holger Lange, Kastanienweg 5a, 34289 Zierenberg
Bernd Eckstein, Voedestraße 66, 58455 Witten
Heiner Siepmann, Scharnhorststraße 8, 59759 Arnsberg
Ulrich Schulte-Weber, Am Kurzen Siepen 19, 59755 Arnsberg
Wolfgang Schmidt, Hahnhof 36, 57572 Niederfischbach
Hatscher-Führ, In den Bitzen, 56589 Datzeroth
Martin Schnittcher,  Aachener Straße 6,  47169 Duisburg

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Natürlich hat es bis heute keinen einzigen Beweis gegeben seit über 30 Jahren. Herr Mohorn erklärte vor Gerichten selbst immer wieder, dass er es nicht beweisen kann und schon gar nicht in einer Doppelblindstudie.
Zudem ist es egal was sich in dem Gerät befindet. Es kann Luft, Sägemehl, Kupferrohre, Sand etc. sein. Da wo es angeblich funktioniert ist völlig egal was sich in dem Gerät befindet.
Er konnte bisher nicht einmal in einer einfachen Studie beweisen, dass es funktioniert.

Herr Mohorn:
Kurzbeschreibung des Wirkprinzips
Etwa zentral im Gebäude wird ein lampenschirmähnliches Gerät installiert, welches ausschliesslich den aufsteigenden Feuchteanteil im alten Mauerwerk, nach einer schulphysikalisch nicht anerkannten Arbeitshypothese von 1992 mittels elektromagnetähnliche Wellen beseitigt, die mit der heutigen elektronischen Messtechnik  noch nicht messbar sind.
Der Entfeuchtungseffekt wurde unter streng wissenschaftlichen Laborbedingungen noch nicht bestätigt, jedoch wurden kürzlich praxisnahe Labormodelle* entwickelt.
http://www.aquapol-deutschland.de/wirkprinzip

Es gibt bisher keinen Nachweis der Wirksamkeit. Nicht unter „streng wissenschaftlichen Laborbedingen“ und auch nicht unter einfachen Laborbedingungen.
Wenn die angeblichen Wellen bis heute gar nicht messbar sind woher weiss er in seiner Fantasie dann, dass es „elektromagnetähnliche“ oder überhaupt „Wellen“ sind?
Der „aufsteigende Feuchteanteil“ wird aber ohnehin durch grobporige kapillarbrechende Schichten verhindert und somit sollte jeder die Wirkweise des Gerätes vestehen können:

Fraunhofer Institut für Bauphysik, IPB-Mitteilung 337 von 1998, Schadensursachen bei alten Gebäuden:
Aufsteigende Feuchte, hygroskopische Feuchte oder Tauwasser?
Aufsteigende Feuchte
Aufsteigende Feuchte wird in Verbindung mit den Abhilfemaßnahmen Drainage, Horizontalsperre oder Injektionen viel häufiger als Schadensursache diskutiert, als sie in der Praxis auftritt. Außenmauern von Wasserschlössern oder Kaimauern, die direkten Wasserkontakt haben, sind höchstens bis zur zweiten oder dritten Steinlage feucht. Dies entspricht Meßergebnissen, die in der Vergangenheit in verschiedenen Instituten gewonnen wurden und die beispielhaft in Bild 2 dargestellt sind. Während bei einer durchgehenden Mörtelscheibe oder einem Putz eine große Steighöhe zu verzeichnen ist, ist diese bei Mauerwerk sehr gering und endet bei Ziegelmauerwerk etwa bei 20 cm. Der Grund dafür ist, daß zwischen verschiedenen Stoffen wie z.B. Ziegel und Mörtel ein großer Übergangswiderstand gegeben ist. Aufsteigende Feuchte ist daher bei Ziegelmauerwerk bis zu einer Höhe von etwa 20 cm zu erwarten und kann bei Bruchsteinmauerwerk mit einem großen Mörtelanteil etwas höher auftreten.
http://www.hoki.ibp.fraunhofer.de/ibp/publikationen/ibp_mitteilungen/ibp337.pdf
Bauratgeber24.de, 2. Ursachen für feuchte Keller und nasse Wände:
http://www.ib-rauch.de/bautens/feucht/feucht02.html

Im Mauerwerk gibt es normalerweise keine aufsteigende Feuchte, weil die Fugen grobporiger sind und daher als kapillarbrechende Schicht funktionieren:
httpv://www.youtube.com/watch?v=FXMr_Hew2JU

Spätestens jetzt sollte jedem klar werden warum das Aquapol-Gerät, egal aus was es besteht und wie es aussieht, wenn dann nur gegen aufsteigende Feuchtigkeit hilft und warum man seine Fantasiewellen nicht messen kann.
Nachdem gemäss Herr Mohorn als baubegleitende Massnahme der Putz entfernt wurde wird die Wand halt trockener, weil die Feuchtigkeit in dem Putz höher steigt und ohne Putz die Wand zusätzlich schneller trocknet. Das in dem Mauerwerk die Feuchte dann nicht mehr aufsteigt liegt an den kapillarbrechenden Schichten und nicht an der Mohorn-Antenne, wenn man die aufgehängt hat. Man kann also alles dahin hängen auch einen alten Lappen und erhält das gleiche Ergebnis.

Vortrag bei den Hanseatischen Sanierungstagen in Warnemünde 3.-5. 11. 2005 zum Thema Aquapol:
Der österreichische Erfinder Wilhelm Mohorn, Gründer der Firma Aquapol, verwendet die Raumenergie zum Austrocknen von Mauerwerk. Er hat angeblich schon 20 000 seiner nicht ganz billigen Geräte verkauft. Sie neutralisieren übrigens nebenbei auch Erdstrahlen. Der deutsche Fachschulprofessor K. E. Lotz bestätigt ihm öffentlich die Wirksamkeit seiner Geräte. Ein anderer österreichischer Erfinder, Johann Grander, veredelt Leitungswasser, indem er ein geschlossenes Fläschchen eines von ihm vertriebenen, besonders heilkräftigen Wassers in die der Wasserleitung einbaut. Dessen Informationsstrahlung überträgt sich dann auf das Leitungswasser. Grander wurde dafür 2001 mit dem österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

Den meisten Physikern sind die Behauptungen der Parawissenschaftler, soweit sie überhaupt eine physikalische Aussage enthalten, zu absurd, um sie ernsthaft zu diskutieren. Der Physiker hält hier eher den Psychiater für zuständig als den Naturwissenschaftler. Leider verstehen Psychiater zu wenig Physik, um Paraphysik als solche zu erkennen. Das interessanteste Buch über Rutengänger, das ich kenne, stammt von einem Soziologen [11], und mir scheint, dass er den Nagel auf den Kopf trifft: Parawissenschaften sind ein komplexes soziales Phänomen, das man nur versteht, wenn man nicht nach dem Wahrheitsgehalt, sondern nach der sozialen Funktion fragt.
http://www.geophys.uni-stuttgart.de/erdstrahlen/Wismar4.htm

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Pseudowissenschaftliche Nachweise von einem Prof. Lotz zum 20 jährigem Jubiläum von Aquapol, die wissenschaftlich schon an Betrug grenzen:

„Die von Prof. Lotz vorgelegten Messungen genügen nicht wissenschaftlichen Ansprüchen. Es handelt sich um pseudowissenschaftliche Untersuchungen, mit denen dem Leser bzw. Interessenten an dem Aquapolgerät vorgetäuscht werden soll, dass das Gerät Wirkungen ausübe, die wissenschaftlich nicht erkärbar sind.“
http://www.xy44.de/aquapol/kitik_lotz.html

Die Nachweise genügen nicht einmal einfachsten Anforderungen um irgendeine Nachweisbarkeit darzulegen. Für einen Proffessor ist ein solches Vorgehen beschämend:
http://www.biofeld-generator.at/files/ForschungsjournalProfLotz.pdf

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Früher konnte Herr Mohorn die Strahlen sogar messen, die er gemäss seiner eigenen Aussagen gar nicht kennt und gar nicht messen kann und mit den nicht gemessenen Energien konnte er sogar nicht existierende Berechnungen durchführen:

Feuchteschäden an historischem Hotel:
„…Weitere Messungen überprüften die Reichweite und Stärke des nun wirksamen Feldes. …“
http://www.buendner-anzeiger.ch/ausgaben/buendner_anzeiger_14_2008.pdf

Auf Seite 127 in seinem Buch „Angriffsziel Altbauten“ schreibt Mohorn:
„…Messungen und vergleichende Berechnungen zur aufgenommenen und abgegebenen Energie ergeben, dass noch eine weitere Energieform in das System einfließt und den Wirkraum des Entfeuchtungsgerätes erheblich vergrößert. …“

http://www.xy44.de/aquapol/kritik_aquapol.html

Fachzeitschrift des deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes e.V.
Aquapol stellt die Glaubwürdigkeit von TV-Pastor Fliege in Frage
…Gerade mal eine Woche zuvor, am 23. November 2008, untersagte das Landgericht München im Namen des Volkes einem Vertreiber von Aquapol-Geräten unter Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000,00€ oder einer ersatzweisen Ordnungshaft von sechs Monaten seine unlautere Werbung fortzusetzen.
So ist der Firma unter anderem untersagt worden, bei Vertreibung des Kästchens mit Aussagen zu werben wie Aquapol Geräte sind geeignet zur „Gebäudetrockenlegung“ oder „Trockenlegung von feuchten Mauern“. Das gleiche Verbot gilt für irreführende Versprechen wie „nie mehr feuchte Mauern“, „das Gerät wirkt den Kräften, die das Wasser in den Poren des Mauerwerks aufsteigen lassen, entgegen“, „erfolgreiche Mauertrockenlegung“, „Umweltfreundliche Mauertrockenlegung“, „…Die Methode funktioniert mit Raumenergie – ohne Chemie, Strom oder aufwendigen Bauarbeiten“, sowie „Aquapol gewinnt den Kampf gegen feuchte Mauern“.
Das Urteil, dem eine Klage des Verbandes Sozialer Wettbewerb auf Initiative des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes vorausging, begründet das Landgericht München damit, dass die Firma Aquapol mit den untersagten Werbeaussagen gegen die Bestimmungen des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb verstoße, da die behaupteten Wirkungen ihrer Geräte nicht wissenschaftlich nachgewiesen oder bestätigt werden können. Ein derartiger Nachweis ergäbe sich nicht einmal aus den eigenen Behauptungen der Vertreiberin, denn diese räumte im Prozess selber ein, dass „zum jetzigen Zeitpunkt der Nachweis mit den Regeln der anerkannten Physik nicht durchführbar sei“.
Auch sei die Wirkung der beworbenen Geräte durch Sachverständigengutachten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich und es sei entsprechend auch nicht möglich nachzuweisen, dass eventuelle Trocknung von Mauern und Gebäuden tatsächlich auf den Einsatz der beworbenen Geräte zurückzuführen sei. Im Prozess musste die Vertreiberfirma sogar einräumen, dass eventuelle Erfolge mangels fehlender Nachweisbarkeit zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhanden seien. …
http://www.schuetzenunderhalten.de/DHBV_magazine_SandE_4_2008/files/assets/common/downloads/SUE_02_2011_Internet.pdf

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Die psychologische Aquapol Antenne im Kopf vom Scientologen Mohorn:

12. Mauerentfeuchtung ohne Strom Wilhelm Mohorns Aquapol-Technologie
„…Er begann, zylinderförmige Luftspulen ohne Eisenkern zu entwickeln, die seinen Vorstellungen nach das postulierte dynamische Erdkraftfeld empfangen müßten. Da die Spulen allein noch keine Wirkung zeigten, kam er auf die Idee, deren Enden als Antennen auszubilden. …“
http://www.omega-verlag.de/pdf/fek12.pdf

Also eben mal so in seinen Fantasievorstellungen als Antenne ausgebildet und es hat so gleich funktioniert. Was er in seiner Fantasie eben aus der Erfahrung für eine Antenne hält, die mit elektrischem Strom arbeitet. Da Kupfer ein guter elektrischer Leiter ist, hat er aus dem Grund wahrscheinlich Kupfer gewählt. Tatsächlich sind an seinem Apparrat aber keine elektischen Ströme messbar.

Antennenarten, AntennenbuchIn der Abbildung sind Beispielhaft einige Antennenarten aufgeführt.

In dem Buch mit nun fast 1500 Seiten kann man sich über die Bemessungsregeln von Antennen ausführlich informieren:
http://darcverlag.de/Rothammels-Antennenbuch

Bei ihm als einzigen Menschen bisher auf der Welt empfängt eine einfache Kupferstange, die er mal eben so als Fantasie-„Antenne“ benutzt  aber Raumenergie, die man nicht messen oder nachweisen kann und für die er nichtexistierende Berechnungen durchgeführt hat.

Genauer gesagt empfängt diese das „postulierte dynamische Erdkraftfeld“ (siehe google.de).
Es wurde aufgrund dieses Erdkraftfeldes schon mal ein esoterisches Patent angemeldet, das natürlich nie erteilt worden ist:
Wasserwirbel-Ei zur bioenergetischen Harmoniserung und Energetisierung der Umgebung

Man wirft mit erfundenen esoterischen „Fachbegriffen“ nur so um sich, deren Energien aber alle nur in der Fantasie existieren und sich nicht wirklich nachweisen lassen.

Seine Fantasieenergieantenne aufgrund von Fantasieerdkraftfeldern empfängt irgendeine Energie und ist auch gleichzeitig Sender, der eine Energie in einem Bereich von ca. 500qm umgewandelt wieder aussendet. Beide Energien kann man nicht messen und woher weiss er nun, dass eine Energie umgewandelt worden ist?

Gleichzeitig beeinflusst diese Energie Wasser beim aufsteigen in Wänden und hat irgendwann weitere nicht nachweisbare esoterische Effekte. Nur Wasser soll aber dadurch physikalisch beeinflusst werden und an den Spuck glauben. Seine Energie könnte ja auch der Luft die Feuchtigkeit entziehen und diese in den Boden nach unten drücken und das Mauerwerk feuchter machen oder tausend andere physikalische Auswirkungen haben. Wie mit der Wünschelrute hat er genau das nichtnachweisbare gefunden, was er gesucht hat.
Die Störzonen, in denen Erdstrahlen entstehen, befinden sich nicht in der Erde, sondern im Kopf:
„Es ist schon lange bekannt, dass jeder Rutengänger die Störzonen woanders findet. Wenn man genügend viele Rutengänger nacheinander auf dieselbe Wiese schickt, bleibt zum Schluss überhaupt keine ungestörte Stelle mehr übrig. …Tatsächlich reagiert aber jeder auf die momentanen Impulse seiner Phantasie.“

„Das Gerät wird durch einen Techniker in der Mitte des Raumes installiert. Der Wirkungsbereich erstreckt sich über 500 m².
Rechtsdrehend polarisiert Aquapol die aufgenommene Raumenergie,…“
http://www.logistik-tv.net/systemloesung-zur-mauerentfeuchtung-auqapol-mauertrockenlegung-wohnklima-_id470.html

Er empfängt also das „postulierte dynamische Erdkraftfeld“ oder auch mal „gravomagnetische Energie“ wandelt diese um in rechtsdrehend polarisierte Raumenergie und beides ist nicht messbar.  Und man kann es gar nicht oft genug sagen. Vor Jahren hat er mit beiden nicht messbaren Energien sogar Berechnungen durchgeführt.  Er hat weder in einem Versuch bisher bewiesen, dass die Kunststoffkugel überhaupt eine Wirkung hat auch nicht auf einem Quadratmeter und die Fantasiestrahlen kann er auch nicht messen und trotzdem weiss er, dass der Wirkbereich sich auf 500qm erstreckt.

Obwohl er die Energie nicht messen kann kennt er die grössen des Wirkbereichs und er weiss sogar, dass die nicht messbare Energiestrahlung rechtsdrehend polarisiert ist.
In der Esoterik hat rechtsdrehendes Wasser positive Eigenschaften auf biologische Systeme, die sich natürlich auch nicht nachweisen oder messen lässt.

„Mohorn behauptet nicht nur, dass diese Wellen existieren, sondern auch dass es ein ganzes Spektrum dieser Wellen gibt. Er will den Leser glauben machen, er kenne dieses Spektrum, aber er teilt nicht mit, wie er es gemessen hat und welche Ergebnisse er bei seinen Messungen erhalten hat.“
http://www.xy44.de/aquapol/kritik_aquapol.html

Vor dem LG-München hat er dann zugegeben, dass er keine einzige dieser Wellen messen kann und diese auch noch nie gemessen hat. Er wäre sonst auch der einzige Mensch auf der Erde, der solche „Wellen“ messen könnte. Wer allerdings mal eben so mit einer Kupferstange eine Antenne bauen kann, der diese unbekannten Wellen empfängt und umwandelt bei dem ist psychologisch alles möglich und zwar auch, dass er damit nichtexistente Berechnungen durchgeführt hat.

Ich schätze er hat zu viel linksdrehende Joguhrtkulturen gegessen, so dass er in seiner Fantasie in seinem Kopf eine entgegengesetzte Drehung braucht.

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Wie Scientologe Mohorn gutgläubige Menschen mit einer Diplomarbeit in die Irre führt:

Das man über einen solchen Schwachsinn überhaupt eine Diplomarbeit schreiben kann bei dem der Eindruck erweckt wird, dass irgendetwas wissenschaftlich erwiesen wäre, ist schon der Hammer.

Diplomarbeit „Einfluss des Aquapol – Gerätefeldes auf Pflanzen“:
Es hat sich gezeigt, dass sich eine be- und entfeuchtende Wirkung in Abhängigkeit
vom Gerätetyp ergibt. Um weitere Parameter zu erfassen, wäre eine detailliertere
Untersuchung notwendig.
http://www.aquapol.ch/index.php?go=science/research-2001-10

Wenn man sich das durchliest hat man den Eindruck es wäre die Funktion des Gerätes tatsächlich erwiesen worden.
Erstmal wurde 2 Geräte zur Verfügung gestellt, eines mit fantasierendem linksdrehendem Wirkfeld und eins mit rechtsdrehendem Wirkfeld. Tatsächlich kann Herr Mohorn das „Wirkfeld“ überhaupt gar nicht messen.

Dargestellt wird von Herrn Mohorn natürlich nur das Jahr 2000 mit Sonnenblumen und Gerste. Das auf der Seite mit dem angeblich befeuchtenden Gerät der Ertrag immer höher war auch wenn die Geräte getauscht worden sind wird verschwiegen:
1) Im Labor wo man am besten möglichst gleiche Bedingungen erzeugen kann ergab sich beim Anbau von Bohnen kein Unterschied.
2) Im Jahr 2000 zeigte sich ein Unterschied. Die Ernte unter dem befeuchtend wirkenden Gerät war bei Sonnenblumen und Gerste bis zu 30% höher.
3) Im Jahr 2001 wurde der Versuch ohne Geräte mit Weizen wiederholt. Der Ertrag auf der ehemals befeuchtenden linken Aquapolgerätseite war etwa 16% höher.
„Dies lässt darauf schließen, dass die Bodenqualität an der ehemals befeuchtenden Stelle (III) doch besser ist als auf dem übrigen Feld.“
4) Im Jahr 2005 wurden Sonnenblumen angebaut und die Geräte getauscht.
Der Ertrag auf der ehemals linken befeuchtenden Aquapolgerätseite war etwa 10% höher.
„Die Bodenwassergehalte im Jahr 2005 waren sich sehr ähnlich und es ergaben sich kaum Unterschiede zwischen be- und entfeuchtender Stelle.“

Im Labor unter genau gleichen Bedingungen ergibt sich kein erkennbarer Unterschied:

(2007): Einfluss des Aquapol- Geräte- Wirkfeldes auf Pflanzen, Diplomarbeit, Abstract:
Allerdings war die Niederschlagsmenge in den Versuchsjahren unterschiedlich verteilt. Die Jahre 2000 und 2001 waren eher trocken aber im Jahr 2005 fiel um etwa 16% mehr Regen als in den Vergleichsjahren. Begleitende Bodenuntersuchungen bestätigen für 2005 einen höheren Bodenwassergehalt als in den Jahren 2000 und 2001. Wenn es nun eine Wirkung von Aquapolgeräten gibt, zeigt sich diese nur an eher trockenen Standorten. Sobald genügend Wasser im Boden vorhanden ist, was sich auch bei den Versuchen im Labor mit Stangenbohnen zeigte, ergibt sich kein erkennbarer Unterschied. Da im Zuge dieser Arbeit nur in einem Jahr Indizien für die Wirkung von Aquapolgeräten gemessen werden konnten, ist es notwendig zur endgültigen Klärung dieser Frage weitere Versuche durchzuführen.“
https://forschung.boku.ac.at/fis/suchen.hochschulschriften_info?sprache_in=de&menue_id_in=206&id_in=&hochschulschrift_id_in=6024

Der linke bläuliche Bereich hat folgenden Bodentyp:
Aggradierte, kalkhaltige Feuchtschwarzerde aus älterem, feinem Schwemmmaterial
über Schotter, tiefgründig, mäßig feucht.

In der Mitte ist folgendener Bodentyp vorhanden:
Kalkhaltige Feuchtschwarzerde aus älterem, feinem Schwemmmaterial über Schotter,
mittelgründig bis tiefgründig, wechselfeucht mit Überwiegen der feuchten Phase.
Kalkhaltige Feuchtschwarzerde aus älterem, feinem Schwemmmaterial, tiefgründig,
feucht.

Rechts im roten Bereich war folgender Bodentyp vorhanden:
Kalkhaltige Feuchtschwarzerde aus älterem, feinem Schwemmmaterial, tiefgründig,
mäßig feucht bis feucht.

Auch wenn sich die Bodentypen nur gering unterscheiden hätte aber dennoch die unterschiedliche Niederschlagsmenge aufgrund der Bodentypen bzw. des Nährstoffgehalts bereits zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen können.

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Wie funktionieren solche Geräte mit ganz unterschiedlichen (für den Zweck) nicht vorhandenen Funktionsweisen tatsächlich am Beispiel von anderen esoterischen Wünschelruten und sonstigen Erdstrahlengesöcks:

Warum soll so ein Teil mit 20-30 EUR Materialwert nicht jeder andere viel billiger nachbauen und es evtl. verkaufen?
Der Grund warum es ca. 5000 EUR kostet ist, dass wenn es 49 oder 99 EUR kosten würde  kaum einer dran glaubt. Und ausserdem muss es durch einen „Techniker“ installiert werden was den Glauben noch einmal erhöht.
Der hohe Preis lässt die Menschen glauben und fühlen.

Wie Erdstrahlen von Patienten ferngehalten werden:
In Norwegen wurde 2005 eine Studie mit 80 Patienten (67 Frauen und 13 Männer) die über chronische Beschwerden der Skelettmuskulatur klagten veröffentlicht. Die Studie wurde als randomisierte Doppelblind-Studie durchgeführt. Die Hälfte der Patienten bekam ein Gerät, das nach Herstellerangaben Erdstrahlen von den Patienten abhalten soll, die für die Erkrankungen verantwortlich seien. Die andere Patientengruppe bekam ein Placebo-Gerät. Die Studie ging über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Patienten wurden mittels Fragebogen über subjektive Gesundheitsbeschwerden (Subjective Health Complaints, SHC) befragt. Dabei wurden auch Allergien, pseudo-neurologische und gastrointestinale Erkrankungen erfasst. Es konnte eine signifikante, nach etwa sechs Wochen eintretende, Abnahme der subjektiven Gesundheitsbeschwerden beobachtet werden (28–45%, P < 0,05–0,001). Allerdings gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen der Gruppe mit Placebo und „echten“ Geräten.

In den echten Erdstrahlgeräten fand sich auch nichts, dass irgendeine physikalische Wirkung gehabt hätte und in den Placebogehäusen befand sich gar nichts. Hätte man irgendwas hinein getan zB. ein paar Büroklammern oder Sägemehl hätte man festgestellt, dass Büroklammern bzw. Sägemehl auch eine gleiche Wirkung hervorrufen.
Und was ist mit Luft in einem Gehäuse, denn in den Gehäusen befand sich eingeschlossene Luft?
Man kann immer alles immer weiter begründen mit nicht nachgewiesenen Schwachsinn aber irgendwie für Menschen logisch!

Demgemäss funktioniert bei etwa 28-45% die Aquapol-Bautrocknung.
Wobei es bei Aquapol ja auch etwas davon abhängig ist ob der Zufall es so will, dass es tatsächlich trockner wird aber auch nur aufgrund von anderen Begleitmassnahmen, die durchgeführt werden (sollen), wenn der Feuchtegehalt tatsächlich nachgewiesen wird.

Bei der Wünschelrute mit Erdstrahlen geht das etwa so:

Allerdings wurde 1946 in einem Doppelblindversuch von Rutengängern überall homogen verteilt reizende Erdstrahlung nachgewiesen:
„…denn der gleiche Rutengänger hat auf andern Feldern nicht existierende Wasserleitungen angegeben, die grosse Leitung (Gussrohr von 55 cm Durchmesser mit Oberkante in ca. 1,4 m Tiefe unter der Strassenoberfläche; 16cbm/Minute) quer durch das Feld G jedoch nicht bemerkt. Diese Leitung ist überhaupt von keinem Rutengänger angezeigt worden, währenddem von mehreren Rutengängern an verschiedenen Stellen (im Felde B offensichtlich beeinflusst durch die sichtbaren Schachtdeckel) nicht existierende Wasserleitungen angegeben worden sind. Als möglicherweise positive Leistung ist die ungefähr richtige Angabe des Verlaufs des Kanals unter dem Feld B durch einen Rutengänger zu bewerten.“
http://www.geophys.uni-stuttgart.de/erdstrahlen/Gassmann.htm

Daher gibt es mittlerweile folgende anerkannte Erdstrahlungsarten, weil es ja überall demnach reizende Erdstrahlen gibt:
Carrygitter, Hartmanngitter, Benkergitter, Pflanzenlaser (nach Oberbacher), Cool Leylinie an der Erdoberfläche, weitere störende Erdstrahlen durch Metalle, Rohre mit fliessendem Wasser, Erdverwerfungen und Erdbrüche uam.

>…Rutengehen kann man nicht ererben, Rutengehen kann man nur erlernen. Natürlich gehört zu diesem Beruf eine gewisse Sensibilität dazu. Vereinigung deutscher Rutengänger
„Unsere Arbeit umfasst das Messen von verschiedenen Arten von Erdstrahlen, wobei die Wasserader die bekannteste ist.“

Dazu muss man wiederum wissen, dass gemäss der Rutenfachleute man nur fliessendes Wasser in mehr als 100m Tiefe orten kann!

Bei der GWUP werden zur Wünschelrute mit entsprechenden Kandidaten, die das perfekt beherrschen Doppelblindstudien durchgeführt und es gibt 10000 EUR, wenn es funktioniert. Dazu sind zB. von 10 abgedeckten Eimern 3 mit Wasser zu finden. Alle sind bisher durchgefallen!
Das erklären mir andere Fachleute damit, dass die reingelegt werden, denn man kann nur fliessendes Wasser in mehr als 100m senkrecht nach oben orten.

Zb.: >Aussagen wie „man muss nur tief genug bohren um Wasser zu finden“ sind nicht richtig, denn man sucht fliesendes Wasser und nicht stehendes. (Grundwasser). In den Universtätsuntersuchungen handelt es sich, meines Wissens, um stehendes Wasser.
http://www.brunnenbau-forum.de/rutengaenger-und-wuenschelrute-beim-brunnenbau/24-mit-der-wuenschelrute-auf-wassersuche.html

Die erste Wünschelrutenausstellung der Welt
Die *Wünschelruten-Teststrecke* diente zugleich einem wissenschaftlichen Zweck. Ausgewählt und mit einem Bandmaß ausgelegt wurde nämlich ein 20 m langer Korridor im Ausstellungsbereich, den eine *Wasserader* etwa im rechten Winkel kreuzte. Der Verein bemühte im Vorfeld fünf voneinander unabhängige Rutengänger, die u.a. erfolgreich in der Praxis Brunnenstandorte suchen. Ihre Anzeigen in der Teststrecke lagen sämtlich bei (12,0 ± 0,3) m. Dann wurden die Orte der Rutenausschläge von Besuchern (kurze Anleitung im Umgang mit der Winkelrute) – und hier lag gerade der wissenschaftlich relevante Reiz des Blindversuches darin, dass sie fast alle keinen persönlichen Umgang mit der Rute kannten – ebenfalls registriert und grafisch ausgewertet. Man sah, dass sich bereits bei der Zahl von 178 Besuchern, die den Test mitgemacht haben, eine brauchbare Statistik abzeichnete. Der Hauptpik lag bei 12 m.

Wie wir vorstehend feststellen funktioniert die Wünschelrute auch bei Menschen, die es nicht gelernt haben und alle können eine Wasserader orten und diese auch noch vom Carrygitter, Hartmanngitter, Benkergitter, Pflanzenlaser (nach Oberbacher), Cool Leylinie an der Erdoberfläche, störende Erdstrahlen von Metallen, Erdverwerfungen und Erdbrüche und tiefer gelegenen Wasserschichten etc. unterscheiden!

Das sich tatsächlich ein Hauptpik bei ca. 12m ergibt, wenn man 178 Besucher über die 20m lange Teststrecke schickt ist übrigens nicht verwunderlich, denn wo sollte man denn die Wasserader sonst fühlen, nach 1,50m oder nach 11,50m. Wenn es nichts fühlbares gibt entsteht der Hauptpik etwa in der Mitte wo man etwas vermutet!
Das ist bereits dadurch bewiesen, weil die 6 erfahrenen Rutengänger eine „Wasserader“ geortet haben, die es natürlich auch gar nicht gibt.

Mit der Wünschelrute findet man also alles was man sich gerade zu finden wünscht.

Wie alles strahlt:

>Da man die Erdstrahlen nicht sehen und messen kann benötigt man einen Rutengänger.

>Wasseradern sind unterirdische Grundwasserströme. Sie haben eine terrestrische Mikrowellenstrahlung, deren Ursprung, wie bereits erwähnt, in der Anregung der Neutronenstrahlung vermutet wird.

>Zu b) Man kann auch schon einen Bachrand orten, da ja hier infolge der Reibung des Wassers mit dem Ufer bereits elektrische Felder entstehen.

>Magnetische Felder werden über die in unserem Gehirn eingelagerten Magnetosome wahrgenommen. Elektrische Felder durch die Polarisierung von Molekülen mit einer hohen Dielektrizitätskonstante, wie z.B. Wasser (81). Hier ist aber noch nicht bekannt, in welchem Körper(Gehirn)teil dies stattfindet.

Das ich allerdings erklären. Es ist das limbische System, dass den Trieb nach Rutengehen und besonders fürs Geldverdienen steuert. Die Schaltstelle liegt dann genauer gesagt im Hippocampus welches emotinal das „Magnetosom“ und den unbekannten Gehirnteil steuert.

Magnetische und elektrische Felder, sowie Mikrowellenstrahlung kann man zudem überhaupt messen und für alle diese Strahlungen gibt es Messgeräte, die weniger wie ein tausenstel von dem Messen was der Mensch überhaupt wahrnimmt.

Jetzt sollte so langsam jedem klar werden, wie eine Aquapol-Bautrocknungsantenne funktioniert.

Gemäss dem Hersteller funktioniert diese aber auch mit gravomagnetischer Energie(strahlung).

Aquapol Science-Fiction im Keller, Beobachter:
„Die gravomagnetische Energie wurde noch nie in einem wissenschaftlichen Versuch nachgewiesen», schreibt der Physiker Kolja Prothmann vom Max-Planck-Institut: «Die einzige mir bekannte Referenz bezieht sich auf die Science-Fiction-Serie ‹Mondbasis Alpha 1› aus dem Jahr 1977.“

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Es gibt auch Gläubiger, die an den Glauben von Herrn Mohorn seinen Aquapolglauben glauben und damit Geld verdienen:
http://www.xy44.de/aquapol/lange.html

Und wenn man für etwas bezahlt wird, dann verändert sich der Glaube.

Genau umgekert ist es beim Käufer. Wer 5000 EUR bezahlt hat, der möchte auch gerne an die 5000 EUR Glauben und wenn nichts dahinter stecken würde, dann wäre es ja nicht so teuer.

Die Störzonen, in denen Erdstrahlen entstehen, befinden sich nicht in der Erde, sondern im Kopf.
Nanu, wer hat hier Störzonen im Kopf? Kann man nicht Erdstrahlen mit Magnetometern eindeutig nachweisen? Sind sie nicht von Generationen von Rutengängern immer wieder an denselben Stellen gefunden worden? Haben nicht zahlreiche unter Aufsicht durchgeführte Experimente die Existenz von Erdstrahlen und ihre krankmachende Wirkung bestätigt? Ist nicht Tatsache, daß Rutengänger Wasseradern finden, wo alle wissenschaftlichen Methoden versagen? Werden nicht die Erdstrahlen von den Wissenschaftlern nur deshalb totgeschwiegen, weil sie mit ihrer Weisheit am Ende sind?
Nichts davon ist wahr. Von Rutengängern angegebene Störzonen, Erdstrahlen oder Gitterlinien wurden noch nie mit Messgeräten nachgewiesen. Sie sind Hirngespinste. Dass die Messgeräte nicht empfindlich genug seien, kann nur jemand behaupten, der nie mit ihnen gearbeitet hat. Geophysikalische Messgeräte zeigen nämlich so manches, was kein Rutengänger sieht, aber auf die angeblichen Störzonen reagieren sie nicht. Es ist schon lange bekannt, dass jeder Rutengänger die Störzonen woanders findet. Wenn man genügend viele Rutengänger nacheinander auf dieselbe Wiese schickt, bleibt zum Schluss überhaupt keine ungestörte Stelle mehr übrig [Gassmann 1946]. Die Rutengänger erklären dies damit, dass sie auf verschiedene Strahlungen ansprechen. Tatsächlich reagiert aber jeder auf die momentanen Impulse seiner Phantasie.
Wassersuchen gilt in Rutengängerkreisen als einfach, als Brotgewerbe für diejenigen, die keine höhere Begabung besitzen. Trotzdem sind die Ergebnisse katastrophal [Wagner 1955]. …
Erdstrahlenesoterik statt Physik: Glaubt das Wasser auch daran? http://www.geophys.uni-stuttgart.de/erdstrahlen/Wismar4.htm
Wunderheiler-Test: Durchgefallen (Spiegel TV Magazin 06.09.09 / RTL) http://www.youtube.com/watch?v=PwS0OW7TBUg
RTL II, Welt der Wunder & GWUP: Wünschelruten im Test, Teil 1/2 http://www.youtube.com/watch?v=eamPOsxwJJg
SWR RP betrifft, Alles fauler Zauber!? – Das Übersinnliche auf dem Prüfstand, 1/6
http://www.youtube.com/watch?v=o6pyEwZee3Q

Wenn der Glaube nur gross genug ist, dann lässt sich alles mit neuem Glauben aber auch mit angeblicher Manipulation erklären:
Die Psi-Tests der GWUP 2009 (Skeptiker 3/2009)

Wilton Kullmann 09.11.2013:
Nun zu den beiden nachträglichen Strahlentests, an denen ich nach der deprimierenden Verkündung des mir unerklärlichen Misserfolges doch noch die Existenz der Strahlen beweisen wollte. Beim ersten Test wurde eine positive Rosenknospe in ein leeren Trinkglas geworfen und ich sollte am verdeckten Glas feststellen, ob die Knospe noch im Glas sein. Beim Testen des verdeckten Glases stellte ich die Positivstrahlung fest und nahm somit an, dass die Knospe noch im Glas sei, was aber nicht der Fall war. Beim späteren Nachstellen des Experimentes stellte ich fest, dass durch das Auftreffen der Knospe der Boden des Glases positiv aufgeladen wird, was sich auch nach dem Entnehmen der Knospe nicht verändert. Diesen Test kann jeder nachstellen und wird zum gleichen Ergebnis kommen. Beim zweiten Test wollte ich an einem verdeckten elektrischen Warmwassergerät oder an einer verdeckten Kochplatte mit meiner Rute feststellen, ob der Strom eingeschaltet ist oder nicht. Hierzu folgende Erklärung: Da in der Erdleitung der Strom vergesellschaftend negative Erdstrahlen aufnimmt, pulsiert die Rute bei Wechselstrom, was sonst nur bei einem positiven Objekt der Fall ist. In Ermangelung eines der oben bezeichneten Geräte wurde der Test an einer Kaffeemaschine durchgeführt. Aus dem Pulsieren der Rute folgerte ich, dass der Strom eingeschaltet sei, was sich jedoch danach als falsch herausstellte. Beim späteren Nachstellen dieses Testes stellte ich fest, dass die meisten Kaffeesorten eine positive Strahlung haben, wodurch das Pulsieren der Rute bewirkt wurde und nicht durch den Wechselstrom, wie ich annahm. Auch dieser Test lässt sich an jeder elektrischen Herdplatte und an den meisten Kaffeesorten nachstellen, wobei man ebenso zum gleichen Ergebnis kommen wird. Bei Benutzung eines Pendels anstelle der Rute kann diese Verwechslung nicht vorkommen, da Kaffee Rechtsdrehungen, aber Wechselstrom Linksdrehungen beim Pendel bewirkt.

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